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Veröffentlicht: Samstag, 16. Mai 2015 02:00
Erster Formtest nach dem langen Wintertraining
Traditionell veranstaltet der SV Rot-Weiß Ende März seinen Frühjahrswerfertag. Wegen der anstehenden Osterferien diesmal eine Woche eher als sonst, was leider mit regnerischem kühlem Wetter nicht belohnt wurde. Trotzdem fanden etliche Werfer aus dem ganzen Verbandsgebiet und den benachbarten Niederlanden den Weg nach Übach-Palenberg. Für die Athleten ist dies ein erster Formtest nach dem langen Wintertraining. Alle wollen wissen – was habe ich drauf.
Die erste Anmeldung kam bereits drei Wochen vor dem Wettkampf von Thomas Schmitt (LT DSDH Köln) der immer wieder gerne auf dem Werkssportplatz stößt und wirft. Nach einer überstandenen Verletzung sollte es für den 26-jährigen der richtige Saisoneinstand sein. Als Auftaktdisziplin wählte er das Steinstoßen. Hierbei wird einhändig ein 15kg schwerer Eisenquader mit Anlauf in den Sektor gestoßen. Nach einer guten Serie mit 10,64m als bester Leistung, ließ Thomas verlauten, dass er sich heute richtig stark fühlt und im Kugelstoßen seine persönliche Bestmarke von 19,07m angreifen wird.
Im dritten Versuch dann ein riesen Schrei von Thomas
Thomas ist Drehstoßtechniker. Die Stoßausführung ist für sich schon äußerst komplex und deshalb sollten die Rahmenbedingungen, wie Wetter und gute Anlage schon einmal stimmen. Mit 8°C und nasskalt konnte man diese aber nicht als optimal bescheinigen. Aber Thomas stößt gerne auf dieser Anlage und so schlug die 7,26kg schwere Kugel gleich im ersten Versuch bei 19,44m ein. So eine Steigerung muss man erst einmal verarbeiten und so war es nicht verwunderlich, dass der zweite Versuch „nur“ bei 18,77m landete. Im dritten Versuch dann ein riesen Schrei von Thomas. Er hatte gleich gemerkt, dass er das Stoßgerät richtig gut getroffen hatte. Großer Jubel auch bei den Zuschauern als die Weite von 19,94m verkündet wurde.
Da kommen unglaubliche Emotionen auf
Was geht in einem Athleten vor, der erstmals die Weltklassemarke von 20 Metern angekratzt hat? Die Anwesenden waren sich einig: komm, die 6 cm schaffst du auch noch. Und dann passierte im vierten Versuch etwas, wovon alle Athleten träumen – der perfekte Versuch. Die anwesenden Fachleute erkannten gleich die Güte dieses Versuches und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Phantastische 21,35m wurden gemessen. Auch Thomas konnte kaum fassen was ihm da gelungen war. Da kommen unglaubliche Emotionen auf und so beließ es Thomas bei diesen vier Versuchen. Vom Veranstalter wurde die Kugel noch einmal nachgewogen und für in Ordnung befunden so dass auch hier keine Zweifel über die Gültigkeit dieses Versuches aufkamen. Sofort wurde im Internet recherchiert was diese Weite in Deutschland bedeutet. Jahresbestleitung und Platz acht in der Ewigen Deutschen Bestenliste.
Nicht untergehen sollen die guten Leistungen der anderen Werfer. Der 18jähirge Kristoffer Kleist (ART Düsseldorf) gewann das Kugelstoßen mit 14,85m und das Diskuswerfen mit 44,08m vor Alexander Wilms (TV Erkelenz) mit 41,99m. Das Diskuswerfen der Männer beendete Etienne Orbons (AV Unitas Sittard) erfolgreich mit 49,20m. Peter Holthuijsen (SC Myhl) kam hier in der Klasse M50 auf 46,46m. In der Klasse U20 erreichte Annina Brandenburg im Kugelstoßen 11,67m und Babette Vanderput (beide ART Düsseldorf) beim Diskuswurf 42,73m. Noch etwas war ihre Vereinskameradin Maike Schmidt aus der Frauenklasse unterwegs, die auf 11,91m und 42,92m kam
Alle Ergebnisse sind nachzulesen auf der Veranstalterseite svrwschlafhorst.de. Wer mehr über Thomas Schmitt erfahren möchte kann diese auf der Seite des DLV tun: leichtathletik. de
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Veröffentlicht: Samstag, 28. März 2015 01:00
Nach überraschend staufreier Anfahrt erreichten wir diesmal schon gegen 15:00Uhr die Insel, somit waren wir etwa zwei Stunden früher in den Häusern als noch im letzen Jahr. Leider war der späte Nachmittag sehr regnerisch so das sich nur eine kleine Gruppe zur "Einführungsgruppe" aufmachte.
Zeitumstellung geschenkt
Gut ausgeschlafen und gestärkt ging es um 11:00Uhr ans erste Training. Die Zeitumstellung auf die Sommerzeit hatten wir uns durch die Verschiebung von 10:00Uhr auf 11:00Uhr geschenkt. Das den Dünen vorgelagerte Waldgebiet bot uns einen guten Windschutz und die Vielfalt der Strecken ermöglichte eine individuelle Anpassung an den jeweiligen Leistungsstand.
Optimales Trainigsrevier
Obwohl man ja auch zu Hause sehr viel in der freien Natur trainiert ist es dann hier auf Texel doch irgendwie anders, auf den für viele schon vertrauten Strecken läuft es sich leichter (was sich in den nächsten Einheiten sicherlich auch noch ändert :-) ), auch die Neulinge haben sich gut zurechtgefunden, wieder einmal zeigt es sich das die Gegend um De Koog ein optimales Trainingsrevier ist.
Im oder nach dem Regen noch mal mit Tempo
Am Nachmittag goss es zeitweise wie aus Kübeln, gemischt mit dem heftigen Wind (Stärke 10) war das schon echt sehenswert. So gab es auch nur zwei kleine Gruppen die in verschiedenen Revieren unterwegs waren und sich mit klassischen Tempoläufen oder Tempofahrspiel das Abendessen verdienten :-)